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Schornsteinfegerinnung Hannover
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung Hannover
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks

Sonderdruck "Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks" für die Erhebungsjahre 2010, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 zum Herunterladen als pdf-Datei.

 

Das Schornsteinfegerhandwerk führt jährlich bundesweit Erhebungen über Mängel an Feuerungsanlagen, Mängel an Lüftungsanlagen, CO-Messungen an Gasfeuerstätten, Messungen nach der 1. BImSchV an Öl- und Gasfeuerungsanlagen und Emissionsmessungen an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe durch.

Bundesverbandstag 2016 in Köln

Juni 2016. Vom 28. bis 30. Juni 2016 fand in Köln der 132. Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks mit dem Motto "Der Innungs-Schornsteinfeger: Qualität für Umwelt und Sicherheit" statt. Eine begleitende Schornsteinfegermesse informierte auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche über innovative Produkte und Dienstleistungen des Wärmemarktes.
 
Während der öffentlichen Veranstaltung am 30. Juni sprachen Staatssekretär im BMUB, Gunther Adler, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium NRW, Dr. Günther Horzetzky, sowie Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung (im Bild v.l.n.r.: Andreas Kuhlmann, Präsident Oswald Wilhelm, Gunther Adler, Vizepräsident Andreas Peeters).  

Neues Energielabel für alte Heizkessel

Dezember 2015. Welche Effizienzklasse hat meine Heizung? Rund 70 Prozent der Öl- und Gas-Heizkessel in Deutschland sind nach Informationen des Schornsteinfegerhandwerks über 15 Jahre alt und energetisch ineffizient. Ab 2016 sollen diese Anlagen schrittweise ein Energielabel erhalten. Das Label orientiert sich am bekannten EU-Energielabel und gibt Auskunft über die Effizienzklasse und den Energieverbrauch des Heizkessels. Für Verbraucher ist die Kennzeichnung kostenfrei.
 

Energetische Sanierung des Gebäudebestandes in Deutschland

Hintergrund und Anlass

Seit der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 konnten die Energieeffizienz und der Anteil der erneuerbaren Energien im Gebäudesektor erheblich gesteigert werden. Doch noch immer geben Hauseigentümer und Mieter aufgrund unzeitgemäßer Energieeffizienzstandards viel Geld für Raumwärme und Warmwasser aus. Mit dem Energiekonzept vom 28. September 2010 und den Beschlüssen zur Energiewende vom Juni 2011 hat die Bundesregierung vor dem Hintergrund klimaschutz- und energiepolitischer Herausforderungen noch weit ehrgeizigere Ziele definiert.

Entsprechend hat die Bundesregierung damit begonnen, das Instrumentarium für die energetische Ertüchtigung des Gebäudebestands und den Einsatz CO2-armer Energietechnologien auf die Ziele auszurichten. Jedoch ist seitens der Politik noch unklar, inwiefern die gesetzten Ziele durch das Instrumentarium tatsächlich zu erreichen sind, ob damit auf breiter Front umfassende energetische Modernisierungsaktivitäten ausgelöst und die Energieversorgung umgestellt, genügend Investitionsmittel zur Verfügung gestellt, die langfristige Planungssicherheit gewährleistet und die entstehenden Kosten gesellschaftlich gerecht verteilt werden.

Die hier zeichnenden Verbände wollen mit ihrem gemeinsamen ‚mission statement‘ unterstreichen, dass ihnen die Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich ein wichtiges Anliegen ist, und gemeinsam getragene Anregungen und Vorschläge für die Sanierung des Gebäudebestands in die Debatte einbringen. Nur so kann ein Betrag geleistet werden, um politische Blockaden und Attentismus in der nächsten Legislaturperiode des deutschen Bundestags zu überwinden. Angesichts der zwischen den einzelnen Verbänden im Detail unterschiedlichen Bewertungen und Interessenlagen bildet das ‚mission statement’ eine erste Grundlage für eine weiterführende und konstruktive Diskussion über konkrete Anpassungen des gebäudepolitischen Instrumentariums. Diese notwendige Debatte wollen wir gemeinsam mit der Politik von Bund und Ländern führen.

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